HOCH – HINAUS

Das ist Klettern als Therapie und in der Prävention bei Menschen jeden Alters zur Steigerung der Lebensqualität, des Wohlbefindens und zur Freude an Bewegung und gemeinsamer Freizeit. Wir bieten Kompetenz und Sicherheit durch ein Team von Ergotherapeuten*Innen, Physiotherapeuten*Innen, Psychologen*Innen, Sozialpädagogen*Innen und Klettertrainern*Innen.  

Wir verknüpfen ein innovatives Therapiemedium:
Klettern mit gezielten, störungsspezifischen, in der Wirksamkeit nachgewiesenen Programmen. Dabei  können Kinder, Jugendliche sowie Erwachsene neues Verhalten in einer realitätsnahen Freizeitsituation erlernen und trainieren. Beim therapeutischen Klettern als Einzeltherapie oder in der Gruppe können Erfolge, Misserfolge, Stärken und Schwächen unmittelbar erlebt, geteilt und therapeutisch aufgegriffen werden.

Wirkfaktoren des Kletterns sind neben der Verbesserung des Körpergefühls und der Motorik, eine Stärkung des Selbstbewusstseins, die Regulation von Gefühlen und Erweiterung der sozialen Kompetenz. Auch werden Konzentration und Handlungsplanung jederzeit gefördert, um den nächsten Kletter-Griff zu erreichen.

Physiotherapeutisches Klettern

Zentral beim physiotherapeutischen Klettern ist die Förderung der Körperwahrnehmung und motorischen Koordination. Dabei werden im Einzelnen auf Grundlage aktueller wissenschaftlicher Kenntnisse: Kraft, Ausdauer, Sensomotorik, Atmung, Körperhaltung und Koordination sowie Grundlagen der Ernährung individuell betrachtet und geschult.

Konzipiert ist das physiotherapeutische Klettern für Kinder, welche bereits eine ergotherapeutische Therapiephase absolviert haben, aber motorisch noch nicht fit für die regulären Sport-/Klettergruppen sind. Sowie für Kinder, welche Probleme im Grundschuleingangstest haben, im Sportunterricht auffallen und im Altersvergleich nicht mitkommen, aufgrund von Bewegungsmangel oder Erkrankungen des Bewegungsapparates.

Im Fokus steht ein altersspezifisches Training, welches mit spannenden Spielen, phantasievollen Bildern und Geschichten die Kinder begeistert.

Beim ergotherapeutischen Klettern
für Kinder und Jugendliche...

...wird das Medium Klettern in der Ergotherapie genutzt.
Der Fokus auf das Klettern, eine an sich schon bedeutungsvolle Betätigung für Kinder und Jugendliche innerhalb einer realistischen Freizeitsituation, lässt die Teilnehmer in der Gruppe gemeinsam positive Erfahrungen machen und ihr Verhalten verändern. Die Wirkfaktoren des Kletterns werden therapeutisch gezielt eingesetzt. Themenbezogen werden je nach individuellem Bedarf Aspekte aus störungsspezifischen Programmen verknüpft.  

Über ein Trainingstagebuch und eine Abschlussrunde gemeinsam mit den Eltern reflektieren die Kinder und Jugendlichen selbst den Behandlungsprozess und sind so jeder Zeit auf ihre Zielsetzung und die Erfolgserlebnisse der Kletter-Therapieeinheit ausgerichtet.

Beim ergotherapeutischen Klettern
für Erwachsene
mit psychischen Störungsbildern...

...sind Wirkfaktoren des Kletterns die Verbesserung des Körpergefühls und der Motorik, eine Stärkung des Selbstbewusstseins, die Regulation von Gefühlen und der Abbau von Stress und Anspannung, sowie eine Erweiterung der sozialen Kompetenz. Auch werden Konzentration, Handlungsplanung und Problemlösung jederzeit gefördert, um den nächsten Kletter-Griff zu erreichen.

Beim therapeutischen Klettern als Einzeltherapie oder in der Gruppe können Erfolge, Misserfolge, Stärken und Schwächen unmittelbar erlebt, geteilt und therapeutisch aufgegriffen werden.